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Die 20 schönsten Gärten der Welt

Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, so auch bei Gärten. Manche bevorzugen barocke Gärten, andere eher botanische und wieder andere möglichst natürliche wirkende. Daher wollen wir hier keine fix festgelegte Rangfolge präsentieren, sondern die unserer Meinung nach 20 beeindruckendsten Gärten verschiedener Kategorien, die für Gartenfreunde besonders interessant sein dürften.

Barocke Gärten

Augustusburg, Brühl

Augustusburg, Brühl
Augustusburg, BrühlDas Schloss Augustusburg befindet sich im rheinischen Brühl. Das dazugehörige Gartenparterre stammt von Dominique Girard. Es musste 1983 rekonstruiert werden und gilt seitdem als eines der authentischsten Beispiele barocker französischer Gartenkunst des 18. Jahrhunderts in Europa. Zur Anlage gehören zudem noch Wasserbecken mit Fontänen und ein „Geheimer Garten“.

Schweriner Schloss, Schlossinsel im Schweriner See, Schwerin

Schweriner Schloss auf der Schlossinsel im Schweriner See, Schwerin mit Garten; Fotograf: Harald Hoyer (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Schweriner Schloss auf der Schlossinsel im Schweriner See, Schwerin mit Garten; Fotograf: Backslash (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Schweriner Schloss auf der Schlossinsel im Schweriner See, Schwerin mit Garten; Fotograf: Harald Hoyer (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Schweriner Schloss auf der Schlossinsel im Schweriner See, Schwerin mit Garten; Fotograf: Backslash (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Das Schweriner Schloss basiert auf einer Wallanlage einer slawischen Burg, die um 965 auf der Schlossinsel im Stadtzentrum von Schwerin. errichtet und später zu einem Schloss weitergebaut wurde. Heute ist es Sitz des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. Zum Schloss gehören verschiedene repräsentativ gestaltete Gartenanlagen, welche für die Bundesgartenschau 2009 rekonstruiert bzw. neu angelegt wurden, sowie der Schlossgarten, der den Schweriner und den Burgsee im Norden mit dem Faulen See im Süden verbindet.

Die Schlossinsel kann von der Altstadt und dem Schlossgarten jeweils über eine Brücke erreicht werden und verfügt neben dem Schloss über einen Burggarten aus dem Jahr 1857 sowie eine zentrale Orangerie.

Mit ornamentalen Rasenflächen gestaltetes Orangerieparterre am Schloss Versailles bei Paris

Orangerieparterre am Schloss Versailles bei Paris; Fotograf: Urban (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Orangerieparterre am Schloss Versailles bei Paris; Fotograf: Urban (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Die Orangerie des Versailles-Schlosses wurde von Mansart angelegt und ist in einen inneren und einen äußeren Bereich unterteilt. Im Sommer schmücken hunderte Orangenbäumchen den äußeren Bereich, die im inneren Bereich überwintern.

Die Parterres verbinden das Schloss mit dem Gartenbereich und ermöglichen durch ihre niedrigen Pflanzen den Blick auf das Schloss. Außer mit unzähligen Prunkvasen und Statuen sind Sie so gestaltet, dass sie die ornamentale Dekoration des Gebäudes widerspiegeln. dekoriert sind. Des Weiteren gehören zu ihnen zwei große Wasserbecken sowie diverse Skulpturen und Springbrunnen.

Die Gartenanlagen sollte, genau wie das Schloss selbst, den Sonnenkönig verherrlichen, was etliche offene und versteckte Anspielungen auf ihn verdeutlichen. Die Brunnen und Skulpturengruppen stellen die griechische Mythologie dar, mit welcher Ludwigs Regierung verglichen wurde. Dadurch, dass die Gärten am Hang liegen, muss man zum Schloss hin ganz direkt über mehrere Terrassen zum König hinaufsteigen. Alle Wege des Parks führen letztendlich zum Schloss und damit zum König hin.

Broderiefläche im Garten von Schloss Frederiksborg auf Seeland

Broderiefläche im Garten von Schloss Frederiksborg auf Seeland

Broderiefläche im Garten von Schloss Frederiksborg auf SeelandDas Broderieparterre mit dazugehöriger Kaskade im barocken Garten von Schloss Frederiksborg auf der dänischen Insel Seeland wurde von 1720 bis 1725 axial zur Nordfassade des Schlosses von Johan Cornelius Krieger angelegt und von 1993 bis 1996 nach alten Vorlagen rekonstruiert.

Garten im Palast der christlichen Könige in Cordoba, Andalusien, Spanien

Garten im Palast der christlichen Könige in Cordoba, Andalusien

Garten im Palast der christlichen Könige in Cordoba, AndalusienDer Alcázar de los Reyes Cristianos (spanisch für „Palast der christlichen Könige“) im spanischen Córdoba wurde ab 1328 unter König Alfonso XI. dort gebaut, wo früher ein arabisches Schloss stand und war von da ab die Residenz der Katholischen Könige. Die großzügigen Gartenanlagen des Palasts beinhalten unter anderem großartige Wasserspiele, Springbrunnen und Hecken, die an die maurische Gartengestaltungskunst erinnern, welche von den christlichen Nachfolgern fortgeführt worden war.

Jardins d’Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich

Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich; Fotograf: Falmaleh (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich; Fotograf: Calips (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich; Fotograf: Calips (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich

Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich; Fotograf: Falmaleh (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich; Fotograf: Calips (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich; Fotograf: Calips (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Jardins d'Eyrignac, Salignac-Eyvigues, Département Dordogne, Frankreich

Die Gartenanlage im Herrenhaus von Eyrignac (französisch: „Jardins du Manoir d’Eyrignac“) wurde im achtzehnten Jahrhundert von Marquis de Costes entworfen und steht seit 1986 auf der Liste der historischen Denkmäler des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts. Sie ist in 7 unterschiedliche Gärten unterteilt und hauptsächlich mit immergrünen Gewächsen wie Eiben, Buchsbaum, Hainbuchen und Zypressen bepflanzt, die mittels  Formschnitt zu geometrischen und figürlichen Skulpturen gestaltet sind.

Botanische Gärten

Japanischer Garten im Botanischen Garten Molino de Inca in Torremolinos, Andalusien

Japanischer Garten im Botanischen Garten Molino de Inca in Torremolinos, Andalusien; Fotograf: Schnobby (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 4.0

Japanischer Garten im Botanischen Garten Molino de Inca in Torremolinos, Andalusien; Fotograf: Schnobby (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 4.0Der Jardín Botánico Molino de Inca ist ein botanischer Garten, der sich zwischen Torremolinos und Málaga in Andalusien auf einer Fläche von ca. 4 Hektar befindet.

Im Zentrum des Gartens wurde mit japanischen Ligusterpflanzen ein Labyrinth mit einem Durchmesser von mehr als 50 Metern angelegt. Zudem findet man in diesem Park zahlreiche weitere botanische Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise 150 Palmen von über 50 unterschiedlichen Arten, mehr als 300 Bäume von 60 Arten sowie ca. 400 Sträucher aus zahlreichen Regionen Spaniens.

Botanischer Garten in Meran, Südtirol, Italien

Botanischer Garten in Meran, Südtirol, Italien; Fotograf: böhringer friedrich (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.5

Botanischer Garten in Meran, Südtirol, Italien; Fotograf: böhringer friedrich (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.5Der botanische Garten in Meran befindet sich am Schloss Trauttmansdorff und nimmt etwa 12 Hektar ein, die die Form eines Amphitheaters mit einer Höhe von 100 Metern haben. Dadurch werden eindrucksvolle Ausblicke auf verschiedene Themengärten, lokale und exotische Gartenlandschaften wie die „blühenden Lehmwände“, die nahen Berge sowie die Kurstadt Meran ermöglicht. Die Themengärten sind die Waldgärten (Naturlandschaften aus mehreren Gebieten der Erde), die Sonnengärten (Natur- und Kulturlandschaften des Mittelmeers), die Wasser- und Terrassengärten (ausgewählte Beispiele europäischer Gartenarchitektur) sowie die Landschaften Südtirols.

Botanischer Garten in Gardone Riviera, Lombardei, Italien

Botanischer Garten in Gardone Riviera, Italien

Botanischer Garten in Gardone Riviera, ItalienIn Gardone Riviera entstanden Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts mehrere Gärten, so auch der von 1912 bis 1914 von dem Zahnarzt, Naturforscher und Botaniker Arthur Hruska angelegte Garten, auf dem der heute zur André-Heller-Stiftung gehörende botanische Garten basiert. Dieser beheimatet auf 1,5 Hektar heute etwa 3.000 verschiedene Pflanzenarten, was unter anderem dadurch möglich wurde, dass er aus eiszeitlichen Moränenresten besteht, die durch umfangreiche Erdarbeiten strukturiert wurden und ideale Bedingungen für die unterschiedlichsten Pflanzen darstellen.

Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika

Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika; Fotograf: Elsiebe (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika; Fotograf: South African Tourism (flickr); Lizenz: CC BY 2.0Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, SüdafrikaKirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika; Fotograf: Leo za1 (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika; Fotograf: Elsiebe (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika; Fotograf: South African Tourism (flickr); Lizenz: CC BY 2.0Kirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, SüdafrikaKirstenbosch Botanical Garden, Kapstadt, Südafrika; Fotograf: Leo za1 (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Kirstenbosch National Botanical Garden liegt am Osthang des Tafelberges im Stadtteil Newlands von Kapstadt und nimmt stattliche 36 Hektar ein. Er wurde am 01.07.1913 von Cecil Rhodes, einem Bergwerks-Magnaten und damaligen Premierminister der Kapregion gegründet und gehört seit dessen Tod 1902 dem Staat.

Rhodes wollte mit der Gründung des Kirstenbosch-Gartens die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion bewahren. Daher gibt es dort auch heute noch nur heimische Pflanzen wie die südafrikanischen Silberbaumgewächse (Proteaceae), die in Beeten angepflanzt sind, die Heidekräuter (Erica), Palmfarne (Cycadeae) und die Restionaceae sowie ein großes Sukkulentenbeet. Weiterhin findet sich in der Anlage „Mathew’s Steingarten“, ein Arboretum, eine Nutzpflanzenabteilung, ein Duftbeet und ein Blindenpfad. Außerdem wirbt man mit dem „water-wise garden“ für wassersparende Pflanzen. Auch im Gewächshaus am Haupteingang werden mit Pflanzen wie den Karoo, den Fynbos und der Savanne die wichtigsten Vegetationsformen Südafrikas gezeigt.

Huntington Gardens, San Marino, CA, USA

Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg (flickr); Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg; Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: gloria_euyoque (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg; Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Japanischer Garten; Fotograf: Eric T Gunther (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Japanischer Garten; Fotograf: Don Graham (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg; Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA

Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg (flickr); Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg; Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: gloria_euyoque (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg; Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Japanischer Garten; Fotograf: Eric T Gunther (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Japanischer Garten; Fotograf: Don Graham (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Huntington Gardens, San Marino, CA, USA - Japanischer GartenHuntington Gardens, San Marino, CA, USA - Wüstengarten; Fotograf: Pamla J. Eisenberg; Lizenz: CC BY-SA 2.0

In den Huntington Gardens werden auf 42,5 Hektar mehrere thematische Gärten dargeboten. Unter ihnen befinden sich ein Wüstengarten, ein subtropischer Garten, ein Palmengarten, ein Dschungelgarten, ein Japanischer Garten, ein Zengarten und den größten Chinesischen Garten außerhalb Chinas. Letzterer beinhaltet künstliche Seen, Pavillons und Seen. Auch sollen dort Pflanzenarten vor dem Aussterben geschützt werden.

Der Wüstengarten, der eine der größten und ältesten Freiluftsammlungen von Kakteen und anderen Sukkulenten darstellt, weist Pflanzen aus extremen Umgebungen auf, von denen viele von Henry E. Huntington and William Hertrich (dem Kurator des Gartens) hinzugefügt wurden. So bietet der Wüstengarten mit über 5.000 Arten eine breite Ansammlung verschiedener Xerophyten (an extrem trockene Standorte angepasste Pflanzen).

Der Japanische Garten wurde 1912 vollendet und eröffnete 1928. Zu ihm gehört eine Mondbrücke, eine große Glocke, ein authentisches Teehaus, Teiche mit Kois, ein Zen-Garten sowie Bonsai-Sammlungen mit hunderten von Bäumen.

Rosengarten im Park Planten un Blomen, Hamburg

Rosengarten im Park Planten un Blomen, Hamburg; Fotograf: Wolfgang Feld (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Rosengarten im Park Planten un Blomen, Hamburg; Fotograf: Wolfgang Feld (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Rosengarten im Park Planten un Blomen, Hamburg; Fotograf: Wolfgang Feld (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Rosengarten im Park Planten un Blomen, Hamburg; Fotograf: Wolfgang Feld (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0„Planten un Blomen“ (plattdeutsch für „Pflanzen und Blumen“) ist eine Parkanlage, die sich auf etwa 47 Hektar im Zentrum von Hamburg erstreckt und von Johann Georg Christian Lehmann gegründet wurde, der am 6. November 1821 eine Platane als ersten Baum des Parks pflanzte, welche auch heute noch am Eingang Dammtor steht.

Sie beinhaltet Tropengewächshäuser mit Pflanzen unterschiedlicher Klimazonen, einen Apothekergarten, einen Japanischen Garten mit Teehaus sowie seit 1993 auf ca. 5.000 m² den Rosengarten.

Letzterer besteht aus etwa 300 verschiedenen Rosenarten (u. a. historische Rosen, Parkstrauch- und Wildrosen, Kletterrosen und Teehybriden), Stauden, Sommerblumen und diversen Kleingehölzen sowie zahlreichen Rosenbögen, Sitzecken und einem zentral gelegenen Pavillon. In letzterem kann man sich während des Sommers über unterschiedliche Rosensorten und ihre Pflege informieren lassen.

Sonstige Gärten

Die Italienische Wassertreppe, Mainau, Bodensee

Die Italienische Wassertreppe Frühjahr 2010, Mainau, Bodensee; Fotograf: Harke (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Die Italienische Wassertreppe Frühjahr 2010, Mainau, Bodensee; Fotograf: Harke (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Die Italienische Blumenwassertreppe auf der Insel Mainau verbindet die mediterranen Terrassen und den weiter unten liegenden Uferbereich durch einen Wasserlauf aus Calanca-Gneis aus dem Tessin. Für die Kaskade wurden italienische Renaissancegärten als Vorbilder herangezogen und säulenförmige echte Zypressen gepflanzt.

Villa d’Este, Tivoli, Region Latium, Italien

Villa d'Este, Tivoli, Region Latium, ItalienVilla d'Este, Tivoli, Region Latium, ItalienVilla d'Este, Tivoli, Region Latium, ItalienVilla d'Este, Tivoli, Region Latium, ItalienDie Villa d’Este ist eine Palast-Parkanlage nahe Rom aus dem 16. Jahrhundert, die der damalige Statthalter anlegen ließ. Sie ist ein Gärtnerei-Meisterwerk mit über 500 Brunnen, Nymphäen, Wasserspielen, Grotten, Fischteichen und Wasserbecken sowie einer Wasserorgel.

Sie befindet sich an einem Hang und hat dementsprechend auch zahlreiche Rampen, Treppen und Terrassen sowie einen Aussichtspunkt, von dem aus man einen grandiosen Blick über das Tal hat.

Glendurgan Garden, Cornwall, South Gland, UK

Glendurgan-Labyrinth, Cornwall, South Gland, UKGlendurgan-Labyrinth, Cornwall, South Gland, UKDer Glendurgan Garden ist eine Gartenanlage mit subtropischem Bewuchs an der Mündung des Helford River in der Nähe der Stadt Falmouth. Er umfasst eine Schlucht von ca. 11 bis 13 Hektar mit einem Wasserlauf und einem Teich.

An den steilen Hängen befinden sich Parkwege, die durch üppige und u. a. subtropische Vegetation führen, welche dort aufgrund des milden Golfstrom-Klimas gedeiht. Zum Garten gehört auch das Glendurgan-Labyrinth, ein Irrgarten aus Lorbeerhecken, den im Jahr 1833 der englische Reeder Alfred Fox anlegen ließ.

Hängende Gärten, Schrein des Bab, Haifa, Israel

Hängende Gärten, Schrein des Bab, Haifa, IsraelHängende Gärten, Schrein des Bab, Haifa, IsraelIn Haifa befindet sich das administrative und geistige Weltzentrum der Religionsgemeinschaft der Bahai. Hierzu zählen insb. die Schreine, in denen die sterblichen Überreste des Bab (Religionsstifter des Babismus), Baha’u’llahs (Religionsstifter der Religion der Bahai), Abdul-Bahas (Sohnes von Baha’ullah und Oberhaupt der Bahai von 1892 bis 1921) und ihrer nächsten Familienangehörigen verwahrt werden.

Auf halber Höhe des Bergs Karmel wurde der Schrein des Bab errichtet, der heute Wahrzeichen der Stadt Haifa ist. Unterhalb des Schreins befinden sich die Hängenden Gärten der Bahai, die als Friedenssymbol und Ort der Ruhe inmitten der Großstadt Haifa gelten. Die kunstvoll terrassenförmig angelegten Gärten erstrecken sich mit 250 Metern Höhenunterschied fast über die komplette Höhe des Hangs, sind einen Kilometer lang, 400 Meter breit und zählen mit die meisten Touristen Israels.

Die Hauptwege durch die Gärten bestehen aus zerstoßenen roten Ziegeln und sind von Wasser eingesäumt.

Die Gärten wurden mit 450 verschiedenen Pflanzenarten ausgestattet, die das ganze Jahr über blühen (inkl. der Bäume) und von denen die meisten aus der Region stammen. Die Auswahlkriterien für diese Pflanzen waren ihre Farbe, Größe und Widerstandsfähigkeit. Sie gedeihen in Israels Wüstenklima bestens. Außerdem schmücken zahlreiche Springbrunnen, Ornamente aus Metall und Stein sowie die natürlichen Elemente von Licht und Wasser die Gärten. Viele Oberflächen spiegeln die Sonnenstrahlen in Myriaden unterschiedlicher Farbtöne und Schattierungen. Abends beleuchten unzählige schmuckvolle Lampen die Gärten und leiten die Blicke auf das Grabmal des Bab.

Pura-Gangga-Tempel, Bali, Indonesien

Pura-Gangga-Tempel, Bali, IndonesienPura-Gangga-Tempel, Bali, Indonesien1946 ließ sich ein Raja den Wasserpalast Taman Tirta Gangga errichten. “Tirta Gangga” bedeutet so viel wie “Heiliges Wasser vom Ganges”, womit auf den indischen Fluss Ganges Bezug genommen wird. Im Tirta Gangga befinden sich mehrere Koi-Teiche, ein großer Springbrunnen und ein Wasserbecken, das zum Baden einlädt. Den Wasserpalast findet man inmitten einer typisch balinesischen Landschaft voller Reisfelder und dem Gebirge im Hintergrund.

Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland

Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0

Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0Ayrlies Garden, Auckland, Neuseeland; Fotograf: brewbooks (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 2.0

Der 4 Hektar große private Garten bei Whitford im Südosten von Auckland auf der Nordinsel von Neuseeland besteht aus großen Rasenflächen, Teichen, Wasserfällen. Die Pflanzenwelt wird von Rosen, Clematis, Stauden sowie üppigen, subtropischen Pflanzen wie Petrea, Alocasia, Bromelien, Vireya Rhododendren und Ficus dammaropsis dominiert. Auch gibt es dort viele große Bäume – meist Amberbäume, Sumpf-Zypressen und -Eichen – die in dem feuchtwarmen Klima schnell gewachsen sind.

Die Anlage des Gartens wurde 1964 von Beverly McConnell und ihrem Ehemann Malcolm, einem der Gründer der neuseeländischen Ingenieurs- und Baufirma McConnell Dowell, begonnen. Er ist nach Malcolm McConnells Großvaters Farm in Schottland benannt.

Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan

Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan; Fotograf: Ivanoff~commonswiki (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan; Fotograf: Ivanoff~commonswiki (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, JapanKokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan; Fotograf: Norio NAKAYAMA (flickr); Lizenz: CC BY-SA 2.0

Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan; Fotograf: Ivanoff~commonswiki (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan; Fotograf: Ivanoff~commonswiki (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Kokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, JapanKokedera-Garten am Saiho-ji-Tempel, Kyoto, Japan; Fotograf: Norio NAKAYAMA (flickr); Lizenz: CC BY-SA 2.0

Saihō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kyōto, der auch als Koke-dera („Moostempel“) bekannt ist. Ursprünglich wurde der Tempel im Jahr 731 von Gyōki begründet und Amitabha geweiht. 1339 wurde er in einen Zen-Tempel umgeweiht und 1994 in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) aufgenommen. Eigentlich war der Garten gar nicht als Moosgarten konzipiert, wurde aber durch „Geschichtswirren“ lange vernachlässigt. Zudem wurden mehrere Tempelbauten 1469 während der Sengoku-Zeit zerstört.

Der Aufbau des Gartens beeinflusste nachhaltig die japanische Gartenkunst, wie etwa bei der Anlage der Tempel Ginkaku-ji und Kinkaku-ji. Der Saiho-ji-Tempel zieht sehr viele inländische Touristen an, deren Besuch jedoch durch eine Beschränkung der Besucherzahlen begrenzt wird. Daher ist das Tempelgelände auch umzäunt und kann nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung betreten werden.

Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien

Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Oscar liberal (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 4.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Oscar liberal (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 4.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Oscar liberal (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 4.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Oscar liberal (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 4.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0Garten von Roberto Burle Marx, Barra de Guaratiba, Rio de Janeiro, Brasilien; Fotograf: Halley Pacheco de Oliveira (Wikipedia); Lizenz: CC BY-SA 3.0

Roberto Burle Marx, Landschaftsarchitekt, Umweltschützer und Maler, dessen Vater aus Deutschland stammte, trug durch seinen Garten maßgeblich dazu bei, dass brasilianische Landschaftsarchitekten und Stadtplaner heute wieder auf einheimische Pflanzen setzen, während früher dortige Gärten französisch und symmetrisch sein sollten.

In keinem Land unseres Planeten wachsen mehr verschiedene Pflanzenarten als in Brasilien – mehr als 55.000 bekannte Sorten. Im Garten von Roberto Burle Marx finden sich etliche davon, u. a. Palmen, Kakteen, Orchideen, Seerosen, Philodendren und Helikonien.

Fazit

Schöne Gärten gibt es viele, Geschmäcker ebenfalls. Doch diese 20 Gärten sind auf jeden Fall einen Besuch wert und bei diesen dürfte für jeden Geschmack verschiedenster Gartenliebhaber etwas dabei sein.

Wenn auch Sie sich einen ganz besonders schönen Garten wünschen oder ihn bereits haben, schreiben Sie uns, sodass wir ihn ggf. ebenfalls vorstellen können und/oder stellen Sie sicher, dass er die adäuquate Gartenpflege bekommt!